Vom 23.12.2013 bis zum 06.01.2014 haben wir Betriebsferien. Wir wünschen Ihnen eine besinnliche Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins Jahr 2014.
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Rückfragen unter 02174/8966-181 oder bildung@kirche-leverkusen.de

Schwerpunktthema 2016

Das Jahr 2016 steht im Familien- und Erwachsenenbildungswerk unter dem Schwerpunkt "die eine Welt". In diesem Zusammenhang bewegt uns die aktuelle Situation der Flüchtlinge sehr. Ein Projekt möchten wir an dieser Stelle besonders hervorheben: 

Das FEBW engagiert sich aktiv für die Integration von Flüchtlingen in unserer Region und bietet u.a. seit Mai 2015 das Projekt "Miteinander Lernen" an. Ein Team von Lehramtsstudierende unterrichtet Flüchtlinge, um sie beim Spracherwerb zu unterstützen. Anfang 2016 werden weitere Projekte in Schlebusch, Wiesdorf und Leichlingen initiiert bzw. begleitet. Sollten Sie daran Interesse haben, diese Arbeit als Ehrenamtler unterstützen zu wollen, können Sie sich gerne an uns wenden.

Ab Februar 2016 bieten wir erneut verschiedene kostenfreie Bildungsveranstaltungen wie z.B. "Flucht und Trauma", "Umgang mit Vielfalt", "Wie kann ich mich gegen rechte Stammtischparolen wehren?" und "Chancen und Risiken in der Flüchtlingsarbeit" an, um das große Engagement in der Flüchtlingsarbeit zu unterstützen.

Zudem möchten wir auf eine ab April 2016 beginnende Schulungsreihe zum Thema Erfahrungswissen für Initiativen (EFI) hinweisen. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, für Menschen ab 55 Jahren mit Wunsch zu gesellschaftlichem Engagement neue Impulse für eine selbstbestimmte ehrenamtliche Tätigkeit zu vermitteln. Durch die achttägige EFI-Fortbildung wollen wir Interessierte dabei unterstützen, ihr berufliches oder persönliches Erfahrungswissen zu nutzen und hieraus ein ehrenamtliches Projekt zu kreieren sowie sich zu vernetzen.

Martinsfest der Eltern-Kind-Gruppen

"Durch die Straßen auf und nieder" und "St. Martin, St. Martin" sangen Eltern, Kinder und Geschwister der Eltern-Kind-Gruppen. Mit liebevoll gebastelten Laternen wanderte der Zug von der Evangelischen Kirche zum Alten Pastorat.

Dort brannte bereits ein Martinsfeuer, gut behütet von zwei Vätern.

Pfarrer Görn erzählte die Geschichte von Martin von Tours, der durch die großzügige Teilung seines Mantels auch heute noch ein Vorbild für viele Menschen ist. Die Erzählung wurde durch eine kleine Aufführung untermalt.

Für die musikalische Unterstützung sorgte Werner Cordes auf seinem Akkordeon.

Wir bedanken uns bei allen Helferinnen und Helfern für ihre tatkräftige Unterstützung.

Miteinander Lernen

Für Deutschland hat sich die Flüchtlingssituation als aktuell bedeutendste gesamtgesellschaftliche Herausforderung herauskristallisiert. Jeder ist gefordert, bei der Bewältigung dieser Herausforderung einen Beitrag zu leisten. Das Evangelische Familien- und Erwachsenenbildungswerk des Kirchenkreises Leverkusen engagiert sich aktiv für die Integration von Flüchtlingen in seiner Region und bietet u.a. seit Mai 2015 das Projekt „Miteinander Lernen“ an.

Ein Team von Lehramtsstudenten unterrichtet in Gemeinderäumlichkeiten Flüchtlinge in der deutschen Sprache, um sie beim Spracherwerb zu unterstützen. Besonders bei der Zielgruppe junger Flüchtlinge im Alter von 18 – 27 Jahren gibt es in Leverkusen einen großen Bedarf an Integrationsangeboten, es gibt jedoch keine generelle Alterseinschränkung. Die Teilnahme am Unterricht ist von Projektbeginn an ausdrücklich nicht an einen bestimmten Status der Flüchtlinge oder an bestimmte Herkunftsländer gebunden. Die Flüchtlinge können so von Anfang an gefördert werden, eine Lernmotivation kann aufgebaut werden und ein erster Zugang zu weiteren  Bildungsperspektiven wird geschaffen. 

Mit der Universität Köln, speziell mit der Abteilung “Deutsch für Schüler mit Zuwanderungsgeschichte“, haben wir einen geeigneten Projektpartner gefunden. Die Kölner Universität organisiert / begleitet schon einige Projekte in der Flüchtlingsarbeit mit Studenten, wodurch wir Studierende mit fundierten praktischen Erfahrungen in diesem Bereich akquirieren konnten.

Die Einbindung der Studierenden hat sich schnell als große Bereicherung für diese Arbeit herausgestellt. Sie übernehmen Verantwortung und nutzen die Chance, neben dem wissenschaftlichen Studium praktische Erfahrungen im Umgang mit jungen Menschen zu sammeln, die  unzureichende deutsche Sprachkenntnisse besitzen. Sie schulen auf der einen Seite ihre didaktischen und methodischen Kompetenzen, andererseits aber auch die eigenen sozialen und interkulturellen Fähigkeiten. Beide Aspekte sind auch für ihr zukünftiges Berufsleben von elementarer Bedeutung.

Besonders hervorzuheben ist die Kreativität der Studierenden, u.a. haben sie einen Grill- und Videonachmittag organisiert. Des Weiteren wurde beispielsweise vor einigen Monaten die Facebook-Gruppe „Miteinander Leben. Eine Chance für alle.“  gegründet, in der sich mittlerweile über fünftausend Mitglieder selbstorganisiert und –engagiert darum bemühen, den geflüchteten Menschen den Start hier in Deutschland zu erleichtern. Diese Gruppe dient als Austauschplattform, zudem werden z.B. Sachspenden eingesammelt und verteilt oder Aktivitäten organisiert.

Durch „Miteinander Lernen“  fördern wir die Flüchtlinge von Anfang an. Die Flüchtlinge, die unsere Kurse besuchen, zeichnen sich durch eine sehr hohe Lernmotivation aus. In diesem Umfeld erfahren die jungen Erwachsenen Anerkennung und Wertschätzung und sie finden Vorbilder. Vertrauen in eine deutsche Organisation wird aufgebaut, die Flüchtlinge tragen ihre Erfahrungen und ihr Wissen in ihren sozialen Kontext.

Uns ist es sehr wichtig, dass die individuelle Förderung des Einzelnen in der Kleingruppe gewahrt bleibt und dass die jungen Erwachsenen gerne teilnehmen. „Miteinander Lernen“  macht bei uns Spaß!

Flüchtlinge müssen aus bekannten Gründen bisweilen die Unterkunft wechseln, trotzdem haben wir einen kontinuierlichen Teilnehmerstamm mit ca. 40 Flüchtlingen. 

Die Teilnehmer_innen wohnen überwiegend in größeren Flüchtlingsunterkünften und kommen überwiegend aus Eritrea, Syrien, Albanien und Afghanistan.Gemeindezentren der Ev. Kirchengemeinden in Leverkusen stehen als Lernort zur Verfügung, eine gelebte Gemeinschaft statt Isolation steht im Mittelpunkt. Hier bieten wir Lernorte sowie Schutz- und Freiräume mit gelebter Willkommenskultur. Mit „Miteinander Lernen“ geben wir den Flüchtlingen ein Stück Normalität zurück.

Mit dem Projekt „Miteinander lernen“ leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Integration von Flüchtlingen, indem Lehramtsstudierende Flüchtlinge beim Spracherwerb unterstützen.  Wir wollen diese Arbeit gerne fortführen. Durch den Erfolg dieses Projektes sollen schon bald weitere Projekte in Schlebusch, Wiesdorf und Leichlingen initiiert bzw. unterstützt werden.

Andreas Pollak

Flucht und Trauma

In diesem Halbjahr bietet das Evangelische Familien- und Erwachsenenbildungswerk eine Auswahl von Veranstaltungen an, die unterschiedliche Aspekte der Arbeit mit Flüchtlingen aufgreifen.

Am 20. August bildete "Flucht und Trauma" den Auftakt.

Angela Seewald vom Schulpsychologischen Dienst Leverkusen hielt einen Vortrag zu diesem Thema, den sie im Rahmen von SchulleiterInnen - und LehrerInnenfortbildungen entwickelt hat.

Neben grundlegenden Informationen zu der Entstehung und Charakteristika von Traumata erläuterte sie anhand von Beispielen aus dem Alltag die schwierige Situation der Flüchtlingskinder und deren Familien.

Innerhalb der gut besuchten Veranstaltung fand ein reger Austausch statt und die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden für die besondere Problematik der oftmals traumatisierten Menschen sensibilisiert.

Fahrräder für Flüchtlinge

Das Familien- und Erwachsenenbildungswerk hilft mit pragmatischen Aktionen

Der syrischen Familie von Farah Schemi ging es gut. Sie lebte mit ihrem Mann und den beiden Söhnen in einer schönen Wohnung in Syrien, sie konnten in den Urlaub nach Griechenland fahren. Sie haben alles verloren im Krieg, die Wohnung ist ausgebrannt und ausgeplündert.

Verwandte halfen ihnen, nach Deutschland zu kommen. Doch die kleinsten Dinge des Alltags fehlen. So geht es vielen Flüchtlingen. 

Das Familien- und Erwachsenenbildungswerk des Kirchenkreises Leverkusen hilft mit pragmatischen Aktionen: Gebrauchte Fahrräder werden gesammelt und aufgearbeitet, damit Flüchtlingskinder wie die Söhne von Farah Schemi sich frei bewegen können. Denn die Unterkünfte liegen oft außerhalb und die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel ist teuer.

So soll ganz konkret geholfen werden -  mit kleinen Dingen, um die Situation des Ankommens und des Wartens für die Flüchtlinge erträglicher zu gestalten.

Engagierte Eltern und weiter Ehrenamtliche haben am 04.05.2015 in der Gemeinschaftsgrundschule Dierath mitgeholfen: Reifen wechseln, Bremsen prüfen oder Fahrradsättel austauschen. Insgesamt 40 reparierte Fahrräder stehen nun für die Flüchtlinge bereit. Die Verkehrswacht half mit Rat und Tat, die Räder in einen fahrtüchtigen und verkehrssicheren Zustand zu versetzen.

"Mit 800 Euro aus der kreiskirchlichen Kollekte vom Dezember konnten wir außerdem noch verschiedene Ersatzteile anschaffen. Dafür danken wir allen Spendern ganz herzlich", sagt Andreas Pollak, Leiter des Familien- und Erwachsenenbildungswerks.

Interaktives Theater "Die Armen! – Aber bitte nicht hier!"

Theaterstück greift Ängste und Vorurteile auf 

Das Evangelische Familien- und Erwachsenenbildungswerk thematisiert die "Willkommenskultur"

Das Evangelische Familien- und Erwachsenenbildungswerk des Kirchenkreises Leverkusen hat mit dem interaktiven Theaterstück die Flüchtlingsproblematik aufgriffen. Die Zahl der Bürgerkriegsflüchtlinge und Asylbewerber steigt stetig. Die Kommunen sind stark gefordert, um die schutzsuchenden Menschen unterzubringen und zu versorgen. Doch es ist auch eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Gerade die Kirchen greifen dies auf und versuchen, eine "Willkommenskultur"  zu entwickeln.
Das Forumtheater inszene skizzierte verschiedene Situationen, mal aus der Perspektive von Anwohnern, die gegen ein Flüchtlingsheim in ihrem Quartier sind, mal aus der Sichtweise der Flüchtlinge, die hier völlig fremd und zum Teil recht hilflos sind.
Eine Art Probe für das richtige Leben wurde an dem Abend im Gemeindezentrum Schlebusch inszeniert. Die Gemeinde setzt sich zurzeit aktiv damit auseinander, welche Hilfen sie für die rund 90 Flüchtlinge, die bald in Schlebusch untergebracht werden, organisieren wollen.
Und wie im Theaterstück gibt es auch real Einheimische, die Ängste haben. Das Forumtheater inszene ließ die Protagonisten mit altbekannten Argumenten auf die Bühne: "Warum denn ausrechnet hier bei uns?" - "Wenn hier ein Heim gebaut wird, dann sinken die Grundstückspreise." - "Der Kita-Platz für mein Kind ist dann weg, die kommen hierher und bekommen die Plätze."
Ein Szenenwechsel zeigt dann die Not der Flüchtlinge. Keine Deutschkenntnisse, ein krankes Baby, ein Kleinkind im Schlepptau, in einer ungekannten Stadt einen Arzt aufsuchen: die Odyssee gipfelte darin, dass die Familie beim Arzt einen Krankenschein vorlegen muss. Den gibt es nur beim Amt. Also musste die ganze Familie erst einmal zum Amt. Dort hieß es: ohne die Terminbescheinigung vom Arzt gibt es keinen Krankenschein.
Im zweiten Teil bezog das Forumtheater das Publikum aktiv mit ein. Die Szenen wurden noch einmal präsentiert mit der Einladung, sich zu äußern. Dabei blieb es nicht bei der bloßen Analyse. Friderike Wilckens-von Heim, die künstlerische und organisatorische Leiterin, fragte hartnäckig nach: Was könnte man in der konkreten Situation denn ändern, wie argumentieren? Teilweise stieg das Publikum spielerisch mit in die Szene ein. So versuchte der Schlebuscher Pfarrer Jürgen Dreyer den (gespielten) Vermieter davon zu überzeugen, seine leerstehende Wohnung an Flüchtlinge zu vermieten.
Viele Theaterbesucher diskutierten engagiert mit. Einige legten bewährte Beispiele aus ihrer Arbeit dar, zum Beispiel, Integrationspaten zu organisieren, die die Flüchtlinge begleiten. So könne vermieden werden, dass die Flüchtlinge sich etwa bei Arztbesuchen in den unbekannten Strukturen verheddern.
Überlegt wurde auch, wie die Bevölkerung von Anfang an informiert und ins Boot geholt werden kann, um Ängste abzubauen.
Es war ein konstruktiver Abend, denn das Forumtheater beschränkte sich nicht auf den erhobenen Zeigefinger. Die Besucher konnten mit dem Gefühl nach Hause gehen, dass sich Engagement lohnt und dass es viele Menschen gibt, die den Fremden gegenüber aufgeschlossen begegnen.

Das FEBW bei der Familienwelt 2014

Am 28.09.14 fand bei wunderschönem Herbstwetter in Langenfeld die Messe “Familienwelt 2014“ statt. In und um die Stadthalle von Langenfeld präsentierten sich knapp 100 Aussteller zum Thema Familie. Als Partner der evangelischen Kirchengemeinde Langenfeld hatten auch wir als FEBW die Möglichkeit, an dieser Messe teilzunehmen und über alle Generationen hinweg unser breitgefächertes Bildungsprogramm den Menschen nahezubringen. Im engen Miteinander mit der evangelischen Kirchengemeinde Langenfeld konnten wir an diesem Tag durch die vielen positiven Rückmeldungen erkennen, dass sowohl die evangelische Kirche als auch das FEBW als kirchliche Bildungseinrichtung ein wichtiger Anlaufpunkt sind für viele Menschen und Familien unterschiedlichster Herkunft und unterschiedlichstem Alter. Es konnten neue Kontakte geknüpft werden und es war genügend Zeit für einen gegenseitigen und konstruktiven Austausch. Während die Erwachsenen sich unterhielten, betätigte sich die junge Generation und bastelte sich am Stand des FEBWs in den verschiedensten Farben und Mustern einen Sattelschutz - gut gerüstet für die Regenzeit!

Es war ein gelungener Tag und wir bedanken uns für die zahlreichen Gespräche, die hoffentlich nicht nur uns neue Anregungen gegeben haben und freuen uns auf 2016!

 

 

Visite der Kirchenleitung 2014

Am 20. September waren vier Mitglieder der Kirchenleitung (Herr Vizepräses Pistorius, Herr Oberkirchenrat Eberl und die ehrenamtlichen Mitglieder Frau Unger und Frau Susanne Degenhardt)  in Begleitung der stellvertretenden Bürgermeisterin aus Leichlingen, Frau Horsthemke, zu Gast und informierten sich über die Arbeit des FEBWs. Themenschwerpunkte hierbei waren „Von Anfang an“ über „Mitten im Leben“ und „Lernen um weiterzugeben“ bis „Älter werden“. An unterschiedlichen Stationen wurden mit Hilfe von Symbolen, Postern, Bildern und Büchern die vielfältigen Bildungsangebote für wohnort- und menschennahe Bildung präsentiert.

Die ev. Kita mit Familienzentrum in Leichlingen stellte als Kooperationspartner ihre Räumlichkeiten zur Verfügung. Hierdurch konnte der Kirchenleitung eine gelungene Zusammenarbeit zwischen Gemeinde und FEBW präsentiert werden.

Das 32. Internationale Kinder- und Familienfest im Freizeitpark Langfort

Ein großer gemeinsamer evangelischer Stand – das war neu.

Die evangelische Jugend Langenfeld, die evangelische Kirchengemeinde Langenfeld und das ev. Familien und Erwachsenenbildungswerk des Kirchenkreises Leverkusen boten vielfältige Angebote.

In dem Erzählzelt wurde am Sonntag ein Familiengottesdienst mit Groß und Klein gefeiert,  lauschten Kindern biblischen Geschichten oder zogen sich in die großzügige Kissenlandschaft von den vielen Eindrücken des Festes zurück.

Wie jedes Jahr war das Wassereies sehr begehrt. 

Langweile gab es auch sonst nicht, die Kleinen tauchten im Bällchenbad unter, während sich die größeren Kinder und ihre Eltern am Kicker auf die WM einstimmen konnten.

„Gut behütetet“ verließen alle Menschen mit einem passgenauen Sonnenhut den Stand.

Der nächste Regen kommt bestimmt: Mitarbeiterinnen des  FEBWs bastelten mit Kinder, Jugendliche und Erwachsenen aus Wachstüchern farbenfrohe Sattelbezüge – vom Laufrad  bis zum Mountainbike sind jetzt viele Fahrradsättel rund um Langefeld wetterfest verpackt.

Diese Aktion fand – wie auch der Fahrradreparaturkurs  – im Rahmen des Jahr des Fahrrads in Kooperation mit der Stadt Langenfeld statt.

Fahrradreparaturkurs

Workshop: Väter und Kinder in Aktion – Fahrradreparaturkurs.

Am Samstag war es soweit – in Kooperation mit der Stadt Langenfeld fand der Vater-Kind- Fahrradreparaturkurs statt.

Bei Sonnenschein wurde auf dem Hof des Gemeindezentrums (Haus der Familie) kräftig geschraubt, geflickt, aufgepumpt,…

4 Mitarbeiter des ADFC halfen zahlreichen Vätern und Kindern beim Reparieren und Fit-Machen ihrer Fahrräder für den Frühling. Unter der fachmännischen Anleitung wurden allen Teilnehmern grundlegende Fertigkeiten wie Bremsenwartung, Reifenwechsel, Kontrolle und Einstellung der Gangschaltung u.a. vermittelt, damit kleinere Reparaturen von nun an auch zu Hause gemeinsam durchgeführt werden können.

Dieser Workshop war ein voller Erfolg, Groß und Klein hatte viel Spaß und alle Fahrräder sind bereit für das Jahr des Fahrrades in Langenfeld. Nach Möglichkeit würden wir diesen Kurs nächstes Jahr wieder anbieten.

Wir danken den Mitarbeitern des ADFC für ihre tolle Hilfe und Ihnen für Ihr Interesse.

 

 

Geld und Liebe

Themenjahr "Familien stärken"
Auftaktveranstaltung mit dem Forumtheater Inszene "Geld und Liebe"

Wie erreichen wir Familien? Welche Bildungsangebote helfen Familien, ihren Alltag selbstbestimmt zu gestalten und mehr bewusste Zeit miteinander verbringen zu können?

Diese und viele andere Überlegungen haben uns dazu bewegt, 2014 „Familien stärken“ in den Vordergrund zu stellen.

Die  Auftaktveranstaltung fand am 27.01. im Haus der Familie,
Gemeindezentrum Johanneskirche, statt.

Kinderarmut in Deutschland hat viele Facetten:

Sebastians Mutter möchte nur das Beste für ihren Sohn: Tennis, Klavier, Fußball und interaktives Englisch – Sebastian fehlt  die Zeit zum freien Spiel.
Henrys Mutter möchte etwas von ihrem Leben haben: Henrys Alltag wird von Playstation und TV bestimmt. Im Wald war er mit seiner Mutter noch nicht, dafür gibt es Shopping in der Stadt.
Leonies Mutter weiß, wie gerne ihre Tochter singt und musiziert. Gerne möchte sie das musikalische Talent ihrer Tochter fördern; das gibt die  knappe  Haushaltskasse nicht her.
Und Jaquelines Brotdose ist wieder leer– dafür zeigt sie strahlend ihr Geburtstagsgeschenk: einen nagelneuen iPod.

Unter der Regie von Friderike Wilkens-von Hein brillierte das Forumtheater mit minimalen Hilfsmitteln.
Die drei Schauspielerinnen schlüpften in verschieden Rollen: ein  Sohn, der vor dem Fernseher geparkt wird, verwandelt sich in eine alleinerziehende Mutter mit Geldnöten.
In der zweiten Hälfte des Stückes wurde das Publikum von der Regisseurin mit einbezogen.
Verschieden Lösungsvorschläge wurden gesammelt und ausprobiert.
Was können Eltern annehmen? Und was braucht das Fachpersonal vor Ort, um Eltern und Familien zu erreichen?

In einem kurzen Austausch im Anschluss der Veranstaltung lautete die einhellige Meinung: es ging unter die Haut, es macht nachdenklich, eröffnet neue Perspektiven.
Fragen, mit denen sich das FEBW nicht nur im Themenjahr beschäftigen wird.

"FAMILIEN STÄRKEN"

Ab 2014 bietet das FEBW jährlich ein Schwerpunktthema an, das mit einer bzw. zwei Hauptveranstaltungen und weiteren Begleitveranstaltungen in den Gemeinden durchgeführt werden soll. 2014 heißt unser  Schwerpunktthema „FAMILIEN STÄRKEN“. Die Auftaktveranstaltung findet im Langenfelder Haus der Familie statt und beschäftigt sich mit dem Thema Kinderarmut. Um die Menschen, vor allem aber die Eltern und diejenigen, die täglich mit Kindern zusammen sind für dieses Thema zu sensibilisieren und die verschiedenen Arten der Kinderarmut spürbar zu machen, bietet das Evangelische Familien- und Erwachsenenbildungswerk das interaktive Theaterstück: Geld und Liebe des Forumtheaters Inszene an. Die Zuschauer werden eingeladen, gemeinsam mit den Schauspielern in einem interaktiven Prozess nach Lösungen zu suchen, um diesem Problem im Alltag der Familien, Kindergärten, Schulen etc. entgegentreten zu können. Mit vielen weiteren Veranstaltungen möchten wir einen Beitrag dazu leisten, Familien auf ihren unterschiedlichsten Lebenswegen zu begleiten sowie Anregungen und vielleicht auch Hilfestellungen zu geben.