Vom 23.12.2013 bis zum 06.01.2014 haben wir Betriebsferien. Wir wünschen Ihnen eine besinnliche Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins Jahr 2014.
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Anmeldung nur vor Ort möglich

Rückfragen unter 02174/8966-181 oder bildung@kirche-leverkusen.de

Programmheft für 1/2017 erschienen

Das neue Programmheft liegt im Kirchenkreis aus!

Kurs-Angebote der Gemeinden Burscheid, Küppersteg-Bürrig, Langenfeld, Leichlingen, Manfort, Monheim, Opladen, Rheindorf, Schlebusch, Steinbüchel, Wiesdorf und Witzhelden.

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Das N.N Theater kommt in den Kirchenkreis Leverkusen

Seelsorgeausbildung

„Geistlich begleiten. Miteinander von Mensch zu Mensch“

Der Evangelische Kirchenkreis Lever­kusen bietet in einer Kooperation zwi­schen dem Seelsorgereferat und dem Ev. Familien- und Erwachsenenbil­dungswerk eine Seelsorgeausbildung in modularer Form nach den Richtlinien der Evangelischen Kirche im Rhein­land (EKiR) an.

Sie richtet sich an Ehren- und Hauptamtliche, die Menschen im Krankenhaus; im Alter und in Trauerphasen des Lebens seelsorglich begleiten möchten, sich selbst persönlich und spiritu­ell entwickeln und besser kennen­lernen möchten, ihr Wissen, ihre Zeit und ihren Glauben teilen möchten und neugierig sind, neue Erfahrungen zu machen.

Angeboten wird eine qualifizierte Seelsorge­ausbildung für die Bereiche Kranken­haus, Alten- und Trauerbegleitung, bei der Sie Ihre personale, geistliche, kom­munikative und ethische Kompetenz schulen können. Damit erwerben Sie Klarheit und Si­cherheit weit über Ihr ehrenamtliches und berufliches Engagement hinaus.

Der Kurs wird ein Jahr mit ca. 15 Stunden monatlich für Schulung, Be­suche, Mentoratsgespräche und Super­vision umfassen. Start ist September 2017.

Sie lernen in unmittelbarer Theo­rie-Praxis-Verschränkung. Es wird inhaltlich u.a. mit Methoden der In­tegrativen Therapie und meditativen geistlichen Übungen gearbeitet.

Leitung/Information: Pfarrerin Dr. Andrea Gorres
Seelsorgereferentin des Ev. Kirchen­kreises Leverkusen,
Heil­praktikerin (Psychotherapie) & Super­visorin (DGSv),
Lehrtherapeutin (EAG/FPI) und Lehrsupervisorin (DGSv)

Ein Gespräch können Sie gerne über 02174/8966-160 oder andrea.gorres@kirche-leverkusen.de vereinbaren.

Ort: Haus der Kirche, Auf dem Schulberg 8 in Burscheid
Kosten: 700 Euro. Es wird empfohlen, den Teilnahmebeitrag mit der Einsatzstelle abzusprechen. Für Ehrenamtliche mit einem Seelsorgeeinsatz im Bereich des Kirchenkreises Leverkusen entsteht kein Teilnahmebeitrag.

Sprachunterricht für Flüchtlinge einmal anders

Am 22.03.17 trafen sich wie regulär jeden Donnerstag und Freitag Flüchtlinge aus verschiedenen Ländern zum Sprachunterricht in Leichlingen. Diesmal jedoch sollte es ein besonderes Sprachenlernen sein, unter dem Motto "Gemeinsam backen wir Pizza".
Die Referentin Laura A. hatte bereits in den vorangegangenen Stunden mit ihren Schülern die Rezepte zum Pizza backen sprachlich erarbeitet und Einkaufslisten erstellt. 
An diesem Mittwoch sollte nun die Umsetzung erfolgen. In kleinen Gruppen kauften die Schüler, ausgestattet mit dem Einkaufszettel und einem kleinen Budget, zunächst ihre Zutaten ein. Hierbei wurden natürlich die unterschiedlichen Religionen berücksichtigt mit den jeweiligen Essensvorschriften. Im Anschluss wurde dann gemeinsam geschnibbelt und geknetet für eine leckere Pizza.
Nicht nur die vorangegangenen Stunden haben die Schüler in ihrem Spracherwerb voran gebracht. Der Nachmittag war ein erfolgreicher Sprach- Kultur und Religionsaustausch miteinander.

Die Schüler hatten viel Freude an den Vorbereitungen, dem Kochen und den damit verbundenen Unterhaltungen.

Am Ende gab es dann verschiedene, leckere Pizzen, die gemeinsam an einer großen Tafel gegessen wurden.
Für alle, Schüler, Lehrer, Mitgestalter war es ein lustiger Nachmittag, der gezeigt hat, wie abwechslungsreich, lebensnah und motivierend das Sprachenlernen gestaltet werden kann.

Biblisch Kochen

Biblisch Kochen mit Rut und Boas - ein gemeinsames Angebot des evangelischen Familien- und Erwachsenenbildungswerkes und der evangelischen KiTa mit Familienzentrum.

Was aßen Rut und Boas zu ihrer Hochzeit? Dieser Frage gingen Eltern und Kindern ganz praktisch nach. Nach einer kurzen Einführung machten sich alle mit Begeisterung ans Werk: Teig wurde zu Fladenbroten geformt, Gerste gekocht, Kichererbsen püriert und süßer Hirsebrei mit Trauben und Granatäpfeln verziert.

An einer festlich gedeckten Tafel wurden die "Biblischen" Köstlichkeiten neugierig gekostet.

Was genau Rut und Boas zu ihrer Hochzeit aßen bleibt unserer Phantasie überlassen...

Adventszauber

Am 02.12. fand im evangelischen Familienzentrum "Villa Kunterbunt" in Witzhelden ein "zauberhafter" Nachmittag statt. Der Adventszauber lockte viele große und kleine Besucher in die Räume des Familienzentrums.

Das FEBW  beteiligte sich als Kooperationspartner mit einem kreativen Angebot an dem bunten und gelungenen Nachmittag.

Aus Wattebällen, Papiertaschentüchern und Glitzerfolie wurden kleine Schneeflöckchen angefertigt.

Durch das gemeinsame Wirken von kleinen und großen Händen entstanden viele Schneeflöckchen, die sich dank des kalten Winterwetters auch auf der Erde richtig wohl fühlen.

Babysitter-Kurs im FEBW

Mal wieder gemeinsam ins Kino gehen oder eine Party mit Freunden feiern: wenn Oma und Opa zu weit weg wohnen, ist das für viele Eltern schwierig. Die Alternative ist, einen Babysitter zu engagieren. Das Familien- und Erwachsenenbildungswerk des evangelischen Kirchenkreises Leverkusen bietet Babysitter-Kurse an. Die Jugendlichen können sich über Entwicklungsschritte im Kindesalter, Umgang mit Notfällen, Ernährung oder Spiel- und Beschäftigungsmöglichkeiten informieren erklärt Svenja Müller, Pädagogische Mitarbeiterin beim Familien- und Erwachsenenbildungswerk.

Im Kurs wird erarbeitet, welche Eigenschaften die angehenden Babysitter mitbringen sollen: „Es geht um Zuverlässigkeit, Pflichtbewusstsein und dass nicht in die Erziehung der Eltern eingreift“, so Svenja Müller. h die Erziehung übernehmen.  Ein absolutes No-Go ist ein Klaps: „Das geht auf keinen Fall. Kinder haben ein Recht auf gewaltfreie Erziehung“, unterstreicht Svenja Müller.

Familienzentren habe eine Babysitter-Kartei, dort können die Jugendlichen sich eintragen lassen. Je nach Erfahrung und Wohnort liegt der Stundenlohn zwischen 6 und 12 Euro.

Sabine Kall, Kirchenkreis Leverkusen

Säuglingstaufe ja, nein oder vielleicht?

"Keine Zeit", "Unser Kind  soll später selbst entscheiden" oder "Unser Kind soll in die Gemeinschaft der Christen aufgenommen werden".

Im Rahmen eines vom Familien-und Erwachsenenbildungswerk organisierten Leitungstreffens der Eltern-Kind-Gruppenleitungen stand das Thema "Säuglingstaufe" im Mittelpunkt. Neben einem kurzen Überblick über die theologische Bedeutung der Kindertaufe wurde über Bedenken, Vorurteile und Hoffnungen der Eltern bezüglich der Taufe diskutiert.

Am Ende des gelungenen Abends waren sich alle Teilnehmerinnen einig: eine Fortsetzung von diesem Thema ist wünschenswert - und bereits geplant.

Flüchtlingsarbeit in Leichlingen: Miteinander lernen

Sprach- und Praxisprojekt

Träger des Sprach- und Praxispojektes ist das Familien- und Erwachsenenbildungswerk des Ev. Kirchenkreises Leverkusen. Finanziell ermöglicht wurde das Projekt durch eine € 12.000-Spende der Evangelischen August-Gehrke-Stiftung.

Wir freuen uns, dass unser Flüchtlingsprojekt in Leichlingen jetzt startet. 
Das Besondere an dem Projekt ist, dass es die Flüchtlinge nicht nur sprachlich, sondern auch handwerklich fördern soll. 
Der Praxisanteil findet immer mittwochs im Kunstbüdchen des Leichlinger Künstlers Berthold Welter, statt. Hier können die Flüchtlinge mit den Materialien Holz, Metall und Stein arbeiten und ihre handwerklichen Fähigkeiten und Fertigkeiten ausbauen.
Mindestens ebenso wichtig ist die Vermittlung von erforderlichen Verhaltensweisen bzw. Arbeitstugenden. Hierbei bleiben auch die persönliche Entwicklung und der Erwerb sozialer und personaler Kompetenzen nicht unberücksichtigt.
Der Sprachunterricht findet im Seminarraum der Diakonie-Sozialstation in Leichlingen, Brückenstraße 70 statt. Zwei erfahrene Lehrkräfte haben wir zu diesem Zweck gewinnen können. Laura Arendes ist ausgebildete DAF-Lehrerin. Im Vorfeld hat sie mit interessierten Flüchtlingen ein Einstufungstest durchgeführt. Das Lehrteam wird durch die Studentin Nicola Sonntag vervollständigt, sie hat bereits im Projekt Miteinander Lernen in der Bielertstraße in Opladen mitgearbeitet.

Dank der intensiven Vorbereitung des Projektes durch die städtische Mitarbeiterin Romana Arendes, die einen sehr guten Kontakt zu allen Leichlinger Flüchtlingen hat, und dank ihrer engen Zusammenarbeit mit dem Familienbildungswerk des Kirchenkreises, zeigt sich in der Anfangsphase eine hohe Verbindlichkeit und Zuverlässigkeit der Teilnehmer. 
Bezogen auf das sprachliche Leistungsniveau hat die bereits angesprochene Eingangstestung eine ziemlich homogene Lerngruppe gezeigt. Aus diesem Grund unterrichten wir die Gruppe als Ganzes, eine weitere Unterteilung ist aktuell nicht notwendig. Für zwei getestete Personen wurde zunächst eine Alphabetisierung in weiteren Maßnahmen empfohlen.

Der Sprachunterricht findet jeweils donnerstags und freitags (16:00 – 20:00 Uhr) mit einer Lehrkraft statt. Literatur und weiteres Lehrmaterial ist angeschafft und bereits ausgehändigt.
Die Teilnehmer müssen jedoch erst einmal an das konzentrierte Lernen herangeführt werden. Dementsprechend werden wir die Unterrichtszeit langsam steigern. Nach ca.  4-6 Einheiten werden wir die volle Stundenzahl erreicht haben.
Als erstes Fazit bleibt festzuhalten, dass unser Projekt jetzt gut gestartet ist. 
Wir freuen uns auf den weiteren Verlauf. 

Ausblick: Dieses duale Pilot-Projekt hat Dank einer großzügigen Spende des Städtischen Gymnasiums an den Arbeitskreis "Migration" in Höhe von € 16.500 gute Aussichten, fortgeführt zu werden.

Andreas Pollak
Kirchenkreis Leverkusen
Leiter Familien- und Erwachsenenbildungswerk

EFI - Erfahrungswissen für Inititaviven im FEBW

Unter dem Leitmotiv: „Was Sie schon immer einmal machen wollten“ bietet das Familien- und Erwachsenenbildungswerk eine Seminarreihe an, die sich an Menschen richtet, die kurz vor dem Ende ihrer beruflichen Tätigkeit stehen und eine neue Herausforderung suchen. Das können Menschen mit Plänen oder Hobbies sein, die sie bisher noch nicht realisieren konnten. Oder Menschen, die aufgrund ihrer Lebens- und Berufserfahrungen Projektideen entwickeln und umsetzen wollen.

Die angebotene Ausbildung zum „Projekt-Manager“ orientiert sich am bundesweit erfolgreichen EFI (Erfahrungswissen für Initiativen)-Konzept. Das Rüstzeug für ein wirkungsvolles Ehrenamt wird in drei Modulen (jeweils drei Tage) vermittelt. Dabei geht es um Themen wie Versicherungsschutz im Ehrenamt oder Finanzierung des Vorhabens genauso, wie um biografisches Nachspüren nach verborgenen oder verschütteten Wünschen und am Ende um die Realisierung eines persönlichen Konzepts.

Marita Flemm (61 J.) und Dr. Peter Rüffert (67 J.) nehmen am Kursus in Langenfeld teil, der Mitte April gestartet ist. Peter Rüffert gefällt besonders, dass es darum gehe, „darüber nachzudenken, was mir selbst wichtig ist, was ich für andere tun will.“ Im Vordergrund steht nicht einfach, zu analysieren, wo gesellschaftlicher Bedarf besteht. So könne es durchaus sein, dass jemand seinen ursprünglichen Traumberuf in die Idee integriert. Als Bespiel nennt Peter Rüffert jemanden, der eigentlich Tontechniker werden wollte und jetzt im Ruhestand jungen Bands mit seinem tontechnischen Knowhow, aber auch dem Management der Band zur Seite stehen will. 

Marita Flemm hatte als berufstätige Mutter nie viel Zeit, jetzt überlegt sie, ein „Erzählcafé“ zu gründen, in dem sich verschiedene Menschen aus vielen Kulturen zum Beispiel zum Frühstück treffen und begegnen können. An dieser Idee will sie in den kommenden Modulen noch weiter feilen, möglicherweise verfolgt sie aber ein ganz anderes Projekt „da gibt es glücklicherweise keine Verpflichtung.“

Peter Rüffert kann sich vorstellen eine Art Bürgerstammtisch ins Leben zu rufen: „Hier trifft man sich zu Defiziten im Quartier, entwickelt Ideen zur Gestaltung und eigene Projekte und hilft sich gegenseitig mit Wissen und aktiver Hilfe. Ein solcher Stammtisch soll auch den Austausch zwischen Bürgern/Innen und Verwaltung unterstützen.“ - Sozusagen als Mitsprache der Bürgerinnen und Bürger jenseits von Parteien und Gremien“, so Peter Rüffert. Über den Fortgang der Seminarreihe und die Projekte werden wir berichten.

Sabine Kall

Argumente gegen Stammtischparolen

Training des evangelischen Familien- und Erwachsenenbildungswerk

"Asylanten sind Sozialschmarotzer", "Die Ausländer nehmen uns die Arbeitsplätze weg", "Ausländer sind kriminell" , - Stammtischparolen wie diese kommen meistens plötzlich und unerwartet, man fühlt sich überrumpelt, will reagieren, aber es fällt nichts Passendes ein.

Was kann man sagen, was tun? Was steckt hinter diesen Parolen? Wo kommen sie her? Welche Argumente, Fakten und Informationen können den populistischen Sprüchen entgegen gesetzt werden?
Doris Sandbrink, langjährige Päd. Studienleitung im EEB Nordrhein  und tätig in der Arbeit mit Flüchtlingen, arbeitet nach dem von Prof. Dr. Klaus-Peter Hufer entwickelten Argumentationstraining gegen Stammtischparolen. Es ist ein vielfach erprobtes, in Deutschland, Österreich und der Schweiz bekanntes Training gegen Populismus, Diskriminierung und Pauschalverunglimpfung.
Rund 20 Personen nahmen an dem Training des evangelischen Familien- und Erwachsenenbildungswerks teil, viele von ihnen sind ehrenamtlich in der Flüchtlingsarbeit aktiv. Auch im Bekanntenkreis bekamen sie schon viele Sprüche zu hören.
Deshalb fiel die Zusammenstellung typischer Stammtischparolen auch nicht schwer.
Kennzeichnend für diese Sprüche ist unter anderem, dass sie aggressiv, plakativ, verallgemeinernd und alternativlos vorgetragen werden. Deshalb kann man auf eine Aussage wie „Die Flüchtlinge bekommen alles nachgeschmissen“ auch nicht einfach mit einer Gegenparole kontern, komplexe Sachverhalte erfordern eine differenzierte Betrachtung.
Stammtischparolen hat es immer schon gegeben. Allerdings beobachten Politikwissenschaftler, dass sich bestimmte Vorurteile über Jahrzehnte verfestigt haben, erklärt Doris Sandbrink. "Themenbereiche wie Fremdenfeindlichkeit und eine verächtliche Ansicht über Langzeitarbeitslose und Obdachlose sind gang und gäbe."
Oft kommen solche Argumente unvermittelt, deshalb hat Doris Sandbrink ein Rollenspiel inszeniert. Bei der gemeinsamen Analyse wurde unter anderem deutlich, wo Ansatzpunkte sein könnten:
"Ich empfehle, nachzufragen. Auf so eine Parole wie „die Ausländer nehmen uns die Arbeit weg“ mit Gegenfragen zu reagieren: Wen meinst du denn konkret? Welche Ausländer sollen das denn sein? Ist das die Polin, die deine Mutter betreut oder der japanische Manager? Oder: Ich wusste gar nicht, dass du früher eine Dönerbude hattest, die sie dir weggenommen haben."
Humor sei in dem Zusammenhang durchaus angebracht. Je nach Situation könne man auch versuchen, an positive Beziehungsaspekte anzuknüpfen: "Du bist doch sonst nicht so, was ist dir denn passiert, dass du so aufgebracht bist…."
Eine weitere Strategie sei auch, sich im Gespräch mit denen zu solidarisieren, die solche Parolen nicht unterstützen, um sie auf seine Seite zu ziehen. Und auch bei Diskussionen, in denen eine Parole auf die andere folgt, sollte man auf Gesprächsregeln pochen: "Lass uns doch einander zuhören, das kann doch nicht sein, dass wir hier wild ein Thema nach dem anderen streifen."

Zum Thema werden zwei Bücher empfohlen

  • Argumentationstraining gegen Stammtischparolen. Materialien und Anleitungen für Bildungsarbeit und zum Selbstlernen, Schwalbach/Ts. 2000 (9. Aufl. 2015)
  • Argumente am Stammtisch. Erfolgreich gegen Parolen, Palaver, Populismus, Schwalbach/Ts. 2006, auch erschienen als Band 545 der Bundeszentrale für politischen Bildung, Bonn 2006 (6. Aufl. 2014)

Schwerpunktthema 2016

Das Jahr 2016 steht im Familien- und Erwachsenenbildungswerk unter dem Schwerpunkt "die eine Welt". In diesem Zusammenhang bewegt uns die aktuelle Situation der Flüchtlinge sehr. Ein Projekt möchten wir an dieser Stelle besonders hervorheben: 

Das FEBW engagiert sich aktiv für die Integration von Flüchtlingen in unserer Region und bietet u.a. seit Mai 2015 das Projekt "Miteinander Lernen" an. Ein Team von Lehramtsstudierende unterrichtet Flüchtlinge, um sie beim Spracherwerb zu unterstützen. Anfang 2016 werden weitere Projekte in Schlebusch, Wiesdorf und Leichlingen initiiert bzw. begleitet. Sollten Sie daran Interesse haben, diese Arbeit als Ehrenamtler unterstützen zu wollen, können Sie sich gerne an uns wenden.

Ab Februar 2016 bieten wir erneut verschiedene kostenfreie Bildungsveranstaltungen wie z.B. "Flucht und Trauma", "Umgang mit Vielfalt", "Wie kann ich mich gegen rechte Stammtischparolen wehren?" und "Chancen und Risiken in der Flüchtlingsarbeit" an, um das große Engagement in der Flüchtlingsarbeit zu unterstützen.

Zudem möchten wir auf eine ab April 2016 beginnende Schulungsreihe zum Thema Erfahrungswissen für Initiativen (EFI) hinweisen. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, für Menschen ab 55 Jahren mit Wunsch zu gesellschaftlichem Engagement neue Impulse für eine selbstbestimmte ehrenamtliche Tätigkeit zu vermitteln. Durch die achttägige EFI-Fortbildung wollen wir Interessierte dabei unterstützen, ihr berufliches oder persönliches Erfahrungswissen zu nutzen und hieraus ein ehrenamtliches Projekt zu kreieren sowie sich zu vernetzen.